Herbstdünger

Herbstdünger

Klanz® Herbstdünger ist ein Langzeitdünger zur Stärkung von Pflanzen vor der Winterruhe. Geeignet für alle Kulturen und Rasenflächen. Die Nährstoffzusammensetzung ist auf die Bedürfnisse von Pflanzen im Spätsommer und Herbst perfekt abgestimmt. Die Aufwandmengen können zwischen 30 und 50 g/m² liegen. Die Korngrößen von 0,5 – 4,5 mm entsprechen den Anforderungen handels­üblicher Streuwagen.

Klanz® Herbstdünger ergänzt mit seinem hohen Gehalt an Kali in hervorragender Weise den Klanz®Universaldünger. Zum Ende der Vegetationsperiode lagern Rasengräser, Stauden und Gehölze noch Nährstoffe ein. Da diese jetzt aber nicht mehr in ausreichender Menge in der Bodenlösung zur Verfügung stehen, ist die Nachdüngung mit einem kalibetonten Dünger mit Spurenelementen wichtig. Kali sorgt für eine gute Winterhärte der Pflanzen. 

Die Vorteile von Klanz® Herbstdünger 

  • Kalibetonter, granulierter Dünger mit hervorragender Dauerwirkung 
  • Perfekte Nährstoffzusammensetzung und Nährstoff­bindung 
  • Erhöht die Winterhärte von Pflanzen – im Herbst gut mit Nährstoffen versorgte Kulturen kommen besser durch den Winter und treiben im Frühjahr kräftiger aus
  • Stärkt die Widerstandskraft von Gräsern – Kali stärkt die Zellwände und macht Rasengräser widerstands­fähiger gegen Pilzbefall 
  • Kein Auswaschen der Nährstoffe aus den Granulaten 
  • Verzicht auf Phosphat, da die Mehrzahl der Garten­böden eine Überversorgung mit diesem Nährstoff aufweist
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Anwendungsempfehlungen

Die Ausbringung kann bei jeder Witterung bis Mitte Oktober erfolgen. Selbst bei Starkregen verbleiben die Nährstoffe im Granulat und stehen den Wurzeln schnell wieder zur Verfügung. Klanz® Herbstdünger kann bei trockener Lagerung problemlos aufbewahrt werden. 

Fachliche Beurteilung des Klanz Herbstdüngers 6 : 0 : 25 (+1+8)

In diesem Organisch-Mineralischen NK Herbstdünger ist die wichtigste Komponente der Hauptnährstoff Kali als chloridfreies Kali enthalten. Damit ist dieser Dünger hervorragend für alle chloridempfindlichen Pflanzen geeignet. Dazu zählen alle Blumen- und Zierpflanzen sowie das Obst und Gemüse im Hausgarten. Die anderen Hauptnährstoffe Stickstoff, Magnesium und Schwefel wurden deutlich reduziert, da diese Nährstoffe bei der Düngung im Herbst nicht so wichtig sind. Auf das Phosphat als einem der Hauptnährstoffe wurde in diesem Dünger bewusst verzichtet, da die Mehrzahl der Gartenböden eine Überversorgung mit diesem Nährstoff aufweist. Ursache dafür sind die Düngung mit Kompost, die viel Phosphat enthalten, und die geringen Auswaschungsverluste aus dem Boden beim Phosphat. Auf eine gute Spurenelementbevorratung wurde großer Wert gelegt. Alle Nährstoffe bis auf einen Teil des Kalis sind in stabile Granulate, die auf der Basis von Torf, Zeolith und mineralischen Pflanzennährstoffen hergestellt werden, fest eingebunden. Das über viele Wochen stabil bleibende Granulat verhindert die Auswaschung von Nährstoffen. Das in die Granulate eingebundene Zeolith bindet außerdem einen Teil der langsam frei werdenden Nährstoffe, wenn diese von den Pflanzen nicht aufgenommen werden.

herbst2 Dieser neue „Klanz Herbstdünger“ mit seinem hohen Gehalt an Kali ergänzt in hervorragender Weise den „Klanz Universaldünger“, der vom Frühjahr bis zum Ende des Sommers eingesetzt werden kann.

Kali ist ein Hauptnährelement der Pflanzenernährung und verstärkt die Stoffwechselprozesse. Kali stärkt die Zellwände und macht auch die Rasengräser widerstandsfähiger gegen Pilzbefall im Winter. Zum Ende der Vegetationsperiode lagern die Rasengräser, Stauden und Gehölze noch Nährstoffe ein. Da das Kali und die Spurenelemente aber zum Ende des Sommers häufig nicht mehr in ausreichender Menge im Boden gelöst sind und damit den Pflanzenwurzeln zur Verfügung stehen, ist die Nachdüngung mit dem kalibetonten „Klanz Herbstdünger“ mit Spurenelementen für die Stärkung der Winterhärte wichtig. Gut mit Nährstoffen versorgte Pflanzen kommen besser durch den Winter und treiben im Frühjahr kräftiger aus. Die Ausbringung des „Klanz Herbstdüngers“ kann bis Mitte Oktober erfolgen.

Nährstoffzusammensetzung des Klanz Herbstdüngers 6 : 0 : 25 (+1+8)
Organisch-Mineralischer NK–Dünger mit Magnesium, Schwefel und Spurenelementen

6%   N Gesamtstickstoff
  1% N Nitratstickstoff
  1% N Ammoniumstickstoff
  4% N Carbamidstickstoff
25%   (K2O) wasserlösliches Kaliumoxid
1%   (MgO) wasserlösliches Magnesiumoxid
8%   (S) wasserlöslicher Schwefel
30%   organische Substanz

Außerdem enthält der „Klanz Herbstdünger“ die Spurennährstoffe:

Bo Bor
Cu Kupfer
Fe Eisen
Mn Mangan
Mo Molybdän
Zn Zink

Diese Nährstoffzusammensetzung ist auf die Bedürfnisse der Pflanzen im Spätsommer und Herbst abgestimmt. Damit ist der „Klanz Herbstdünger“ der universell einsetzbare Langzeitdünger bei allen Kulturen und auf Rasenflächen mit einer hervorragenden Dauerwirkung zur Stärkung der Pflanzen im Herbst vor der Winterruhe. Die Aufwandmengen sollten zwischen 30 und 50 g/m2 liegen. Auf die Ausbringung mit den handelsüblichen Streuwagen ist die Korngrößenzusammensetzung mit 0,5 – 4,5 mm abgestimmt. Auch nach einem Starkregen verbleiben die Nährstoffe im Granulat und stehen nach dem Regen den Wurzeln sehr schnell wieder zur Verfügung. Der Klanz Herbstdünger kann bei trockener Lagerung problemlos gelagert werden.

Was sind Zeolithe?

Wirkung auf Boden und Pflanzenwachstum
zeolithe Zeolithe sind natürliche Ionenaustauscher. Zeolithe weisen eine regelmäßige Anordnung von Hohlräumen und Kanälen auf. Sie besitzen außerordentlich große innere Oberflächen, von zum Teil weit über 500 Quadratmetern pro Gramm. Durch Aluminiumatome haben Zeolithe anionische Gerüstladungen.

An der inneren und äußeren Oberfläche befinden sich daher bei aluminiumhaltigen Zeolithen Kationen. In wasserhaltigem Zeolith liegen diese Kationen häufig in gelöster Form in dem Kanalsystemen der Zeolithe vor, sind also relativ leicht zugänglich und damit austauschbar. Übliche Kationen sind NH4+, K+, Na+, Ca2+ und Mg2+ usw., also Nährstoffe, die für die Pflanzen notwendig sind. Zeolithe weisen wegen ihrer hohen Kationenaustauschkapazität (KAK), sowie der ausgeprägten Fähigkeit zur Sorption eine sehr hohe biologische Aktivität auf und haben daher einen großen Anteil an der Bodenverbesserung und Bodenfruchtbarkeit. Zeolithe regulieren außerdem durch ihre Austauschfähigkeiten den pH-Wert des Bodens, haben also eine gute Säureneutralisierungskapazität.

Was sind Huminstoffe?

Wirkung auf Boden und Pflanzenwachstum
Der zur Granulatherstellung eingesetzte stark zersetzte Hochmoortorf weist einen hohen Gehalt an Huminstoffen auf. Diese Huminstoffe sind auf Grund ihres hochmolekularen Aufbaus schwer abbaubar und sind damit über einen langen Zeitraum im Boden wirksam. Ihre Wirkung ist sehr vielschichtig und bis heute stehen der Wissenschaft noch keine einfachen Nachweismethoden zur Verfügung.

Bekannt ist die Tatsache, dass die Huminstoffe eine positive Wirkung auf das Pflanzenwachstum haben. So konnte in Versuchen mit Keimpflanzen die pflanzen­physiologische Wirkung der Huminstoffe z.B. auf eine vermehrte Wurzelbildung eindeutig nachgewiesen werden. Seit vielen Jahren werden Substrate, die unter Verwendung von stark zersetzten Torfen hergestellt werden, zur Bewurzlung von schwer bewurzelbaren Stecklingen mit Erfolg eingesetzt.

Außerdem können die Huminstoffe Spurenelemente binden und schützen sie damit vor der Auswaschung. Die vielen positiven Eigenschaften der mit Nährstoffen aufgedüngten Torf-Zeolith-Granulate zeigen sich nach deren Anwendung in einer deutlichen langanhaltenden Wachstumsförderung und Bodenverbesserung.

Wie dünge ich richtig?

Dieser granulierte organisch-mineralische NK-Dünger wirkt als Langzeitdünger, da die Nährstoffe im Granulat am Torf und Zeolith gebunden sind. Auch bei Feuchtig­keitsaufnahme zerfallen die Granulate nicht. Die Nährstoffe werden nach und nach an den Boden abgegeben.

Die gewählte Nährstoffzusammensetzung ist besonders für die Herbstdüngung von Rasenflächen zur Stärkung der Widerstandskraft der Gräser ausgelegt. Kali stärkt die Zellwände, natürlich nicht nur der Gräser, und macht die Pflanzen widerstandsfähiger gegen Pilzbefall. Die mit Klanz Herbstdünger versorgten Pflanzen kommen besser durch den Winter und treiben im Frühjahr kräftiger aus.

Auf Phosphat wurde ganz bewusst verzichtet, da die überwiegende Zahl der Gartenböden eine Überver­sorgung mit diesem Nährstoff aufweist. Aufwandmengen je nach Nährstoffbedarf der Pflanzen 30 – 50 g/m2. Auf die Ausbringung mit handelsüblichen Streuwagen ist die Korngrößen­zusammensetzung mit 0,5 – 4,5 mm abgestimmt.

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